Tag 3 + 4 - Langstrecke

Nachdem wir am Morgen die sanitären Annehmlichkeiten des Campingplatz ausgiebig genutzt haben, verstauten wir unser Gepäck, verabschiedeten uns von Bernhard und Michael (...die eine Werkstatt aufsuchen wollten) und machten uns auf die geplante Tour zur Östersund Area.

Da das Wetter am Morgen einen sonnigen Tag versprach, machten wir uns in kurzen Hosen auf den Weg - nicht ganz optimal, wie sich im Laufe der Fahrt noch herausstellen sollte...

Freunde aus Deutschland, die unser Tracking intensiv verfolgten, teilten uns mit, dass wir mit Rosti zwischenzeitlich zum letzten Drittel der BSC-Karawane gehörten - diese Position konnten wir nicht akzeptieren und entscheiden uns, das Feld mit der maximal möglichen Geschwindigkeit (...ca 96,73 km/h) von hinten aufzurollen.

Das führte dann dazu, das wir irgendwann in der Nacht unbemerkt die Grenze nach Norwegen passiert haben, bereits am Mittag den Polarkreis besuchten (...hier rächten sich die kurzen Hosen) und am frühen Nachmittag die Fähre zu den Lofoten erreichten.

Nun führten wir das Feld nicht nur an, wir konnten auch sicher sein die Party auf den Lofoten rechtzeitig aufsuchen zu können.

Auf der Fähre trafen wir dann noch einen "BSC-Veteran" aus dem Jahr 2014, am Campingplatz kamen wir mit einem Ex-Buchholzer ins Gespräch - die Welt ist leider ein Dorf.

Auch wenn wir bei dieser Marathonfahrt die "fischigen" Aufgaben (...weder haben wir einen Fisch geangelt noch haben wir den geöffneten Sürströmming durch Schweden gefahren!) der Tour versäumt haben, war es eine unvergessliche Tour!

Die Fahrt durch die Midsommernacht war für uns alle ein unvergessliches Erlebnis und auch den schneebedeckten Polarkreis betritt man nicht alle Tage in kurzen Hosen...

Und da uns das freundliche Team 130 Roadrunner (Danke an Uli und Rainer!) netterweise eine Dose der schwedischen Köstlichkeit mitgebracht hat, ist das Sürströmming-Abenteuer vielleicht nur aufgeschoben und nicht aufgehoben...

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